Greening von Berufen

In jedem Job und in jeder Firma gibt es Möglichkeiten, gerecht und umweltschonend zu handeln.

Fachleute gehen davon aus, dass sich der Arbeitsmarkt für umwelt- und klimaschutzbezogene Jobs positiv entwickeln wird. Demnach werden insbesondere Umwelt- und Effizienztechniken eine Schlüsselrolle für die Wirtschaft insgesamt spielen – gerade auch für klassische Wirtschaftsbereiche wie Autoindustrie oder Maschinenbau.

Hintergrund ist, dass sich das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung seit den 1990er-Jahren in der Politik und zunehmend auch in der Wirtschaft durchgesetzt hat. In der „Agenda 2030“ wurde es von den Vereinten Nationen 2015 noch einmal bekräftigt und in 17 Nachhaltigkeitszielen in konkrete Schritte übersetzt. Das Leitbild beruht auf der Einsicht, dass es Grenzen für die Tragfähigkeit des Planeten gibt. Nachhaltig ist demnach eine Entwicklung, die dauerhaft tragfähig ist – sowohl ökonomisch, ökologisch als auch sozial. Eine Wirtschaft, welche dies erfüllt, wird oft auch als „Green Economy“ bezeichnet.

Um eine nachhaltige Wirtschaftsweise zu erreichen, ist ein umfassender Wandel über alle Branchen hinweg nötig: eine ökologische Modernisierung von Produktion und Dienstleistungen. Der Wandel betrifft unter anderem die Handlungsfelder:

  • Energieversorgung
  • Ressourcennutzung (Rohstoffe, Wasser und Land)
  • Mobilität und Infrastruktur
  • und Konsum.

Vor diesem Hintergrund wird die Notwendigkeit eines „Greenings“ diskutiert. Darunter wird die ökologische Umgestaltung von Arbeitsplätzen allgemein verstanden, unabhängig davon, ob sie einer Umweltbranche zuzurechnen sind.

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